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Stiftung

Stiftungszweck

Zweck der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung ist es, im Geiste der Versöhnung die Erinnerung und das Gedenken an Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert im historischen Kontext des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Expansions- und Vernichtungspolitik und ihren Folgen wachzuhalten.

Die Säulen der Stiftungsarbeit sind:

1. Errichtung, Unterhaltung und Weiterentwicklung einer Dauerausstellung zu Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert, den historischen Hintergründen und Zusammenhängen sowie europäischen Dimensionen und Folgen;

2. Erarbeitung von Einzelausstellungen zu speziellen Aspekten der Gesamtthematik;

3. Vermittlung von Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen;

4. Sammlung, Dokumentation und wissenschaftliche Auswertung einschlägiger Unterlagen und Materialien, insbesondere auch von Zeitzeugenberichten;

5. Zusammenarbeit mit deutschen und internationalen Museen und Forschungseinrichtungen.

Rechtsform/Gesetz

Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung wurde am 30. Dezember 2008 als Stiftung des öffentlichen Rechts in Berlin errichtet. Grundlage dafür war das Gesetz zur Errichtung der Stiftung »Deutsches Historisches Museum« (DHM). Die Stiftung steht damit als unselbständige Stiftung in der Trägerschaft des DHM.

Finanzierung

Aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages wird die Stiftung alleinig durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

Gremien und Leitung

Als Aufsichtsgremium fungiert ein Stiftungsrat. In fachlichen Fragen wird die Arbeit durch einen Wissenschaftlichen Beraterkreis begleitet.
Die vom Stiftungsrat gewählte Direktorin Dr. Gundula Bavendamm leitet seit 2016 die Geschäfte der Stiftung.

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