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Deutsch-dänischer Workshop mit Flüchtlingskindern des Zweiten Weltkrieges

Am 1. März 2019 folgten zwölf Personen, die ab 1945 als deutsche Flüchtlinge in dänischen Lagern einquartiert waren, der Einladung der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung sowie der Museen der dänischen Kommune Varde. Bei einem Workshop in Berlin nutzten die Experten beider Einrichtungen die Möglichkeit mehr über das Schicksal dieser Menschen zu erfahren, die als Kinder über die Ostsee aus ihrer ostdeutschen Heimat nach Dänemark flüchten mussten oder im Lager geboren wurden.

Beide Häuser stellten ihre Vorhaben den zum Teil von weit her angereisten Gästen vor, ehe diese ausführlich über ihr Schicksal am Ende des Zweiten Weltkrieges berichteten. Der Workshop war überdies eine besondere Möglichkeit der Begegnung zwischen Menschen, die die gemeinsame Kindheitserfahrung in dänischen Lagern verbindet.

Zeitzeugenberichte sind für die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung und das künftige »Dänemarks Flüchtlingsmuseum« im ehemaligen Lager Oksböl wichtige Quellen, um Fluchterfahrungen und unterschiedliche Perspektiven darstellen zu können.

© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Foto: Thomas Grabka© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Foto: Thomas Grabka© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Foto: Thomas Grabka© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Foto: Thomas Grabka© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Foto: Thomas Grabka
© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Foto: Thomas Grabka
Die zwölf Zeitzeugen des Workshops mit Angehörigen und Mitarbeitern der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung und der Varde-Museen.
© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Foto: Thomas Grabka
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Roswitha Nymoen (heute Berlin) berichtet dem dänischen Historiker John V. Jensen (Varde Museen) über ihre Erinnerungen an das Lager Oksböl.
© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Foto: Thomas Grabka
© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Foto: Thomas Grabka
Hartmut Idzko, dessen Eltern aus dem masurischen Lyck nach Dänemark fliehen mussten, im Gespräch mit dem Archivar der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung Jörg Schlösser.
© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Foto: Thomas Grabka
© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Foto: Thomas Grabka
Gisela Gräf (links) wurde 1946 im Lager Oksböl geboren und übergab u.a. ihre dänische Geburtsurkunde an Dr. Nils Köhler (Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung).
© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Foto: Thomas Grabka
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Barbara Kurowska (Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung) lässt sich von Hans Schiller (rechts) Dokumente erläutern, die die Umsiedlung seiner Eltern aus Litauen nach Hinterpommern in Folge des Hitler-Stalin-Pakts dokumentieren.
© Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung; Foto: Thomas Grabka
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